Vom 29. bis 31. Oktober 2026 fand in Neumünster die Fachmesse „Inklusive Arbeitswelten in Schleswig-Holstein – INA|SH“ statt. Die von der Landesarbeitsgemeinschaft Arbeit | Bildung | Teilhabe Schleswig-Holstein ausgerichtete Veranstaltung brachte Werkstätten für Menschen mit Behinderungen, Unterneh-men, politische Institutionen und weitere Akteure zusammen, um die vielfältigen Möglichkeiten der Teil-habe am Arbeitsleben sichtbar zu machen und den fachlichen Austausch zu fördern. – Auch wir waren mit dem Ziel vor Ort, das gesamte Angebot der Brücke für Menschen mit Behinderungen zu präsentieren. Dazu gehören die Brücke Werkstatt, unsere Arbeits- und Beschäftigungsprojekte sowie unser Inklusions-betrieb, die START GmbH.
Denn inklusives Arbeiten findet bei uns auf vielen verschiedenen Ebenen statt. Wir möchten Menschen mit unterschiedlichen Fähigkeiten und Unterstützungsbedarfen individuelle Perspektiven eröffnen und ihnen passende Möglichkeiten zur Teilhabe am Arbeitsleben bieten. Dabei sind uns insbesondere fließen-de Übergänge zwischen den verschiedenen Arbeits- und Beschäftigungsangeboten wichtig. Unser An-spruch ist es, gemeinsam mit den Menschen individuelle Wege zu entwickeln und Perspektiven zu schaffen – orientiert an ihren Fähigkeiten, Interessen und Möglichkeiten.
Die Fachmesse bot dafür einen passenden Rahmen. Im Mittelpunkt standen die berufliche Bildung, vielfältige Beschäftigungsmöglichkeiten in Werkstätten und anderen Leistungsangeboten sowie Über-gänge auf den allgemeinen Arbeitsmarkt. Auch Möglichkeiten zur Anbahnung von Teilhabe am Arbeits-leben für Menschen mit besonders hohem Unterstützungsbedarf wurden anhand von Praxisbeispielen vorgestellt. Neben der Präsentation von Projekten, Dienstleistungen und Produkten aus Werkstätten und anderen Leistungsanbietern standen vor allem persönliche Begegnungen, neue Kontakte und der fachliche Aus-tausch im Vordergrund. Die Messe machte deutlich, wie vielfältig inklusive Arbeitswelten gestaltet werden können und welche Chancen in einer guten Zusammenarbeit zwischen sozialen Trägern und Unterneh-men liegen. Für uns war die Veranstaltung eine gute Gelegenheit, die verschiedenen Bereiche der Brücke gemeinsam vorzustellen und zu zeigen, dass Inklusion nicht an den Grenzen einzelner Angebote endet. Vielmehr geht es darum, Möglichkeiten miteinander zu verbinden, individuelle Entwicklung zu unterstütz-en und Menschen unterschiedliche Wege in die Arbeitswelt zu eröffnen.
Unser Fazit: Inklusion hat viele Gesichter und braucht vielfältige Angebote. Mit unseren unterschied-lichen Arbeits- und Beschäftigungsmöglichkeiten möchten wir dazu beitragen, dass Menschen mit Behinderungen ihren Platz im Arbeitsleben finden und ihre individuellen Potenziale entfalten können.