Junge Patient*innen, die Sonja Eresmann, Fachärztin für Kinder- und Jugendpsychiatrie im Rendsburger Wagenhaus, aufsuchen, treffen sogleich auch auf ihren Kollegen: Snow, ein achtjähriger Golden Retriever. Mit seiner beruhigenden Präsenz hilft der ausgebildete Therapiehund Patient*innen, sich sicherer und wohler zu fühlen. „Mit ihm beginnt oftmals die Kommunikation und Interaktion zwischen mir und meinem Praxisbesuch“, erläutert Sonja. Der Kontakt mit ihm hat nachweislich eine stressreduzierende und zugleich motivierende Wirkung. „Die Interaktion mit dem Therapiehund kann helfen, Emotionen besser zu regulieren und Empathie zu entwickeln. Die positive Rückmeldung, die durch die Interaktion entsteht, kann das Selbstwertgefühl der Patientinnen und Patienten stärken“.