Alle Jahre wieder …
… so beginnen zum Jahresende wohl viele Artikel. „Und auch wir im Haus Schwansen können uns dem Weihnachtstrubel nicht entziehen“, berichtet Mona Singh, Leitung der Soziale Betreuung in Rieseby. „Neben den vielen kleinen weihnachtlichen Basteleien, Naschereien, Filmchen und Liedern, dem Duft von Tannengrün sowie roten und goldenen Kugeln und natürlich den leuchtenden Lichtern, gab es auch einige besondere Höhepunkte in unserem Haus.
Am 21.11., kurz vor dem ersten Advent, wurde die Weihnachtssaison eröffnet. Wir öffneten unser Haus für die Öffentlichkeit und bummelten gemeinsam mit Bewohner*innen, Angehörigen und Interessierten über den kleinen Weihnachtsmarkt im Foyer und auf der Terrasse. Da war richtig Leben im Haus!
Kurz darauf, am ersten Advent, wurde es musikalisch: Die Schützenbläser aus Kappeln spielten in kleiner Besetzung ihr weihnachtliches Konzert. Wie schon seit vielen Jahren wurde ihr Auftritt mit wippenden Köpfen, Füßen sowie Mitsummen und -singen begeistert honoriert. Was wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht wussten: Möglicherweise war es ihr letzter Besuch bei uns, da sich die Kappelner Schützenbläser mittlerweile auf unbestimmte Zeit in eine Pause verabschiedet haben. Sehr schade – denn es war immer schön mit ihnen.
Danach wurde es ruhiger und besinnlicher. Unsere Riesebyer Pastorin, Frau Schaar, hielt am dritten Advent eine Weihnachtsandacht. Musikalisch begleitet von Klavier und Blockflöte wurde gemeinsam musiziert und sich auf den Ursprung des Weihnachtsfestes besonnen. Als besonderes Weihnachtsgeschenk besucht uns unsere Pastorin nun auch wieder regelmäßig im Haus Schwansen.
Wenige Tage später wurde es noch einmal etwas lauter – diesmal mit echtem Gänsehaut-Feeling. Die Lucia-Sänger aus Eckernförde schritten langsam und melodisch durch das gesamte Haus. Sie sorgten bei Bewohner*innen und Kolleg*innen für leuchtende Augen und kleine Pausen zum Innehalten und Zuhören. Noch am nächsten Tag erzählten unsere Bewohner*innen von diesem besonderen weihnachtlichen Zauber.

Wie immer gipfelte alles an Heiligabend, als der Weihnachtsmann und sein Engel unser Haus besuchten und Geschenke an die Bewohner*innen verteilten.
So blicke auch ich beim Schreiben dieser Zeilen auf eine schöne Advents- und Weihnachtszeit mit meinen Kolleg*innen und unseren Bewohner*innen zurück. Natürlich hat auch dieses Jahr wieder viel Arbeit dazugehört – aber zeigen uns nicht gerade diese besonderen Momente, in denen unsere Bewohner*innen strahlen, wofür wir das alles tun?
In diesem Sinne freue ich mich auf das nächste Weihnachten und auf all die schönen alltäglichen und besonderen Erlebnisse, die dazwischen liegen – im nun bereits angebrochenen Jahr 2026.“