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28.01.2021

Wir fühlten uns stets unterstützt und begleitet

Brücke-Vorständin dankt dem scheidenden Landesbeauftragten für Menschen mit Behinderungen Prof. Dr. Ulrich Hase

Am Mittwoch wählte der schleswig-holsteinische Landtag auf Vorschlag der Koalitionsfraktionen Michaela Pries (55, CDU) einstimmig zur neuen Landesbeauftragten für Menschen mit Behinderungen auf sechs Jahre. Sie löst Prof. Dr. Ulrich Hase (65) ab, an den 1995 die damalige Ministerpräsidentin Heide Simonis nach Beratungen mit den Behindertenverbänden das Amt vergeben hatte. Seine Amtszeit endet am 21. April.

Michaela Pries, Erzieherin und Fachwirtin im Gesundheits- und Sozialwesen, gehört dem Beirat für Menschen mit Behinderungen der Stadt Kiel an und ist bei der Stiftung „Drachensee“ aktiv.

In Schleswig-Holstein leben nach Aufstellung der zuständigen Landesbehörde rund 573.000 Menschen mit einer anerkannten Behinderung. Davon gelten etwa 346.000 als schwerbehindert.

In einem Brief an den Juristen und promovierten Hörgeschädigten-Pädagogen Prof. Dr. Ulrich Hase bedankte sich Brücke-Vorständin Heike Rullmann „auch im Namen unserer Nutzerinnen und Nutzer“ für sein „hartnäckiges Engagement, seine Kreativität und seinen Humor“.

 Aktiv für die Belange der Menschen mit Behinderung

Unvergessen bleiben seine fachpolitischen Impulse aber auch etwa die „Kieler Krach-Mach-Tage“, seine Unterstützung für das integrative Festival „musik in uns“ (erstmals 2003) durch einen gemeinsamen Bühnenauftritt mit Roger Willemsen (Foto, links) oder sein spontaner Besuch der traditionsreichen, von Menschen mit Behinderung selbstorganisierten „Uwaga-Party“ in Eckernförde (Foto, rechts).