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21.10.2020

Zeit, etwas zu ändern! … Aber etwas zu ändern, braucht Zeit.

Abschied vom Kunststoff - ein Erfahrungsbericht

Auch die Kolleg*innen und Projektteilnehmer*innen der Brücke-Einrichtung, „die!kantine“ in Schleswig bewegt das Thema Klima- und Umweltschutz. An ihrem täglichen Umgang mit Speise-Verpackungen störte sie der hohe Kunststoffverbrauch. „Können wir umstellen auf klimaneutrale Behältnisse?“ war die Leitfrage eines Versuchs, der zeitintensiv war, enge Zusammenarbeit erforderte, aber letztlich mit Erfolg belohnt wurde.

Tom Loeck, Umweltbeauftragter des Projekts Arbeit und Beschäftigung in Schleswig, begann zunächst mit einer intensiven Internetrecherche, bestellte dann verschiedene Materialien und führte mit seinen Kolleg*innen Probeläufe durch. Zwischenstand: Menüschalen hielten heiße Speisen nicht, Nachtischbecher verformten sich – vieles musste zurückgeschickt werden bis nach vielen Wochen und Corona-bedingten Lieferschwierigkeiten hochwertige, robuste und funktionierende Speisenverpackungen für die Außer-Haus-Gerichte gefunden wurden.

Tom Loeck - !die Kantine!

Tom Loeck, Mitarbeiter und Umweltbeauftragter: "Ich freue mich, dass unser Haus wieder ein Stück umweltfreundlicher geworden ist!"

„Wir sind stolz, sagen zu können, dass unsere Kunden Speisen zu 100 Prozent klimaneutral außer Haus genießen können", berichtet Tom Loeck. „Als klimaschonend können unser Materialien dadurch gelten, dass ihr Gebrauch, d.h. ihre Herstellung als auch ihre Entsorgung keinerlei Treibhausgase oder sonstigen bleibenden Abfall produziert. Mein Tipp: Die Internetseite `biologischVerpacken.de´ der Firma`Greenbox´.“Die klimaneutralen Schalen und Becher mögen etwas teurer sein als die herkömmlichen Verpackungen. „Wir können uns aber`Klimaneutralität´ auf die Fahnen schreiben und dass ist sicher auch unseren Kunden viel wert!“ Einsatz für den Klimaschutz bei der Brücke

v. l.: Kollege Wolfgang J., Kunde Michel G., Teamleiterin Jutta Wolf: "Gut, dass die neuen Verpackungen die Umwelt nicht mehr belasten!" 

Tom Loeck hofft, dass „hoffentlich auch andere Kantinen, Restaurants, Imbisse und sonstige Lokale möglichst bald auf`klimaneutral´ umstellen werden. Wir sind froh, gemeinsam unseren Beitrag dazu geleistet zu haben!“

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