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13.05.2020

Das Pommersche Landschaf und die Corona-Krise

Erfolgreiche Suche nach mehrfach nutzbarem Mundschutz

Das Start-Up-Unternehmen „Nordwolle Rügen“ ist mit seinen Produkten ein Geheimtipp unter den Brücke-Mitarbeiter*innen. Die junge Firma aus Mecklenburg-Vorpommern verarbeitet die Schurwolle von bedrohten Landschafrassen. Eine dieser Rassen ist das Grauwollige Pommersche Landschaf, dessen Wolle in der Vergangenheit nicht verarbeitet, sondern vernichtet wurde. In Mecklenburg-Vorpommern setzt man auf diese heimische Wolle, statt Rohstoffe aus Übersee zu importieren. Ergebnis: Schicke, hochwertige Textilien. Mit der Corona-Krise hat „Nordwolle Rügen“ sein Geschäftsfeld erweitert: Der CNC-Cutter in der alten Scheune läuft nun zusätzlich heiß für Mundschutz-Zuschnitte für die Firma Meditex aus Rostock.

Nachhaltig verwendbarer Mund-Nasen-Schutz

Raphaela Janbeck mit Post aus Mecklenburg: Zertifizierter, nachhaltiger und besonders hautfreundlicher Schutz statt müllproduzierendes Einmalmaterial.

Neugierig auf diese Firmenkooperation entdeckte Raphaela Janbeck, Leiterin des Brücke-Fachbereichs Pflege, im Sortiment der Firma Meditex nun genau, was sie für die Brücke-Seniorenwohnanlagen der Brücke gesucht hatte: Einen zuverlässigen, wiederverwendbaren Baumwollmundschutz. Er enthält ein Fach für eine Filtervlies-Einlage zum Austauschen, ist umweltfreundlich und wird ohne chemische Zusätze produziert. „Ein tolles Produkt! Die Flies-Einlage ist nach dem FFP 2-Standard zertifiziert, daher virensicher“, so Raphaela Janbeck. „Besonders gut finde ich, dass der Mundschutz nachhaltig nutzbar ist, denn man kann ihn kochen und damit mehrfach verwenden. Ich gehe davon aus, diesen Mundschutz zukünftig im Dauerbetrieb in den Seniorenwohnanlagen einsetzen zu können und zwar nicht nur zur Pandemiezeit.“

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