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04.05.2020

100% Ausgleich von Gehaltseinbußen gegen soziale Schieflagen

Brücke-Vorstand und Betriebsrat arbeiten Hand in Hand für Stabilität und Mitarbeiterhilfen.

Angesichts einschneidender Auftrags- und Umsatzrückgänge erleiden zurzeit Beschäftigte in vielen Branchen erhebliche Gehaltseinbußen. Zu ihnen gehören Beschäftigte mit geringen Normaleinkünften in der Gastronomie und Hotelgewerbe, aber auch Physio- und Ergotherapeuten und Logopäden in Praxisbetrieben.

„Hier droht eine soziale Schieflage, wenn wir hier nicht gegensteuern“, so Heike Rullmann, Vorstand der Brücke Rendsburg-Eckernförde. „Zu unserem Krisenmanagement gehört selbstverständliche auch die soziale Verantwortung für eine faire Verteilung der Lasten. Wer im Monat einige hundert Euro weniger auf dem Konto hat, kann möglicherweise Miete und andere regelmäßigen Kosten kaum mehr stemmen.“

Brücke-Vorstand und Betriebsrat

                           Bei der Brücke erhalte ich vollen Lohn!

„Die Brücke wird ihre finanzielle Stabilität solidarisch einsetzen“, so Heike Rullmann weiter. „Die Köche, Therapeuten, das Servicepersonal und alle Hilfskräfte können sicher sein: Bei der Brücke erhalte ich vollen Lohn – uns sei es durch den Ausgleich von (teilweisem) Kurzarbeitergeld!“ Dieser Ausgleich gilt zunächst für den Zeitraum März bis Mai.

Neben der Entscheidung, Geldeinbußen auszugleichen, steht der Brücke zudem ein interner, vom Betriebsrat verwalteter „Nothilfefonds“ zur Verfügung. „Mit Geldern dieses Fonds können in besonderen Härtefällen finanzielle Engpässe überbrückt werden“, so der stellvertretende Gesamtbetriebsratsvorsitzende Rolf Helbig. Auch für individuelle Zwangslagen, die sich während der Corona-Krise für Mitarbeitende und deren Familien ergeben könnten, steht dieser Fonds zur Verfügung.