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29.04.2020

Arbeiten im Eckernförder Zollhaus während der Ausnahmezeit

Im April 2011 wurde das Zollhaus an der Schiffbrücke 8 mit Blick auf den Hafen in Eckernförde eröffnet. Es beherbergt nicht nur das -  neben dem Wagenhaus in Rendsburg - zweite Medizinische Versorgungszentrum der Brücke Rendsburg-Eckernförde e.V., sondern auch die „Krippe Zollhaus", eine Außenstelle der Brücke Kita „Villa Kunterbunt".

Schiffbrücke 8 in Eckernförde

Soziotherapeutin Daniela Spölming-Kalwait berichtet, dass ihr ambulantes Angebot der Soziotherapie im Zollhaus  „derzeit sehr zu-verlässig“ von den Klient*innen eingefordert wird. „Im Rahmen der aktuellen Krise scheint sie ein wichtiger Baustein zu sein". Für viele ihrer Klienten*innen sind mit der Schließung der Werkstätten für Menschen mit Behinderung in Eckernförde und in Rendsburg „wichtige Alltagsstrukturen weggebrochen“. Zudem wurde die ambulante Betreuung einiger Träger auf ein Minimum reduziert oder komplett ausgesetzt. -  „Im Zollhaus kommt mir die bauliche Gegebenheit zu Gute: Ich kann unter Einhaltung der strengen Hygienerichtlinien meine Klientinnen und Klienten im Rahmen von Kriseninterventionen durch die Wochen begleiten".

Soziotherapeutin Daniela Spölming-Kalwait

              Soziotherapeutin Daniela Spölming-Kalwait

Das Team in der „Krippe Zollhaus" um Teamleiterin Petra Zander musste seine Arbeit seit Anfang der Krisenbeschränkungen „auf ganz neue Herausforderungen im Krippenalltag einstellen. Von jetzt auf gleich betreuen wir nicht nur unsere U3-Kinder, sondern auch deren Geschwisterkinder aus unterschiedlichen Bereichen. Die Hygiene-maßnahmen stehen für uns ganz oben an und werden von uns in vollem Umfang umgesetzt. Jedoch - wie man sich sicher denken kann - ist Distanz zu halten, in der Krippe nicht immer machbar.“ - Die Kolleginnen entwickeln ständig kleine neue Projekte, „um den Kindern einen möglichst interessanten Bildungsalltag zu gestalten“, beschreibt Petra Zander. Die Notgruppen sind mit jeweils fünf Kindern voll besetzt. „Wir Erzieherinnen arbeiten alle flexibel und mit vollem Einsatz, um die Eltern in dieser Krise bestmöglich zu unterstützen und das trotz des mulmigen Gefühls, mit dem Virus in Kontakt kommen zu können".

Ausflug zum nahen Strand

Petra Zander ist optimistisch: „Das tolle Wetter und die perfekte Lage unserer Einrichtung helfen uns, gut durch die außergewöhnliche Situation zu kommen. Wir haben Spaß und machen weiter!"

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