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17.04.2020

„Zauberhafte Technik“ ermöglicht Kontakte

In den Seniorenwohnanlagen der Brücke wird die Nutzung von Video-Telefonie geübt

Die Seniorenwohnanlagen der Brücke unterliegen wie alle vergleichbaren Einrichtungen im Bundesgebiet zurzeit Betretungsverboten. Telefonanrufe und Nachrichten per Post müssen die persönlichen Kontakte zwischen den Bewohner*innen und ihren Angehörigen und Freund*innen ersetzen – eine belastende Situation für alle Beteiligten.

Um einen Austausch trotzdem zu ermöglichen, wird in den Brücke-Häusern die Nutzung der Ton- und Bildübertragung per i-Pad eingeübt: Video-Telefonie ermöglicht die Übertragung von lebendigen Gesprächen. Markus Preuss, Einrichtungsleiter des „Haus Schwansen“ in Rieseby, erläutert, dass diese Form der Kommunikation gern angenommen wird, wobei der personelle und zeitliche Aufwand recht erheblich sei: „Aufgrund der dementiellen Erkrankung aller unserer Bewohnerinnen und Bewohnern ist dieses unterschiedlich gut umsetzbar.“ Angehörige, die Interesse daran haben, die Technik für den Austausch mit Bewohner*innen zu nutzen, werden gebeten, dies mit den Einrichtungen telefonisch vorab zu vereinbaren und vorzubereiten.

Kontakt mit Angehörigen per i-Pad

„Das ist doch meine Tochter!?" - Bewegte Bilder und bekannte Stimmen. Im „Haus Schwansen“ unterstützt Ulrike Mohr (links), Leiterin der sozialen Betreuung, die Bewohner*innen beim „Chatten“ mit dem „Zaubergerät“.