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17.10.2019

„Ich habe einen Traum“ - Gleichstellungsministerin Sütterlin-Waack zum Neubau des Rendsburger Frauenhauses

Landrat Rolf-Oliver Schwemer dankt der Brücke dafür, dass sie sich für den Neubau eines Frauenhauses in Rendsburg entschieden hat

Übergabe der Bescheide zum Bau des neuen Frauenhauses

Dr. Jonathan Fahlbusch (Kreis, Leiter des Fachbereiches Soziales, Arbeit und Gesundheit), Arne Kleinhans (Ministerium für Inneres, ländliche Räume und Integration), Axel Vogt (Investitionsbank), Ministerin Dr. Sabine Sütterlin-Waack, Heike Rullmann (Brücke), Landrat Dr. Rolf-Oliver Schwemer und Dietmar Böhmke (Entwicklungsagentur, von links)

Die Weichen für den Neubau eines Frauenhauses in Rendsburg mit insgesamt 22 Plätzen (mit rund 680 m² Wohn- und Betriebsfläche) für schutzbedürftige Frauen (und ihre Kinder) sind gestellt. Bei einem Treffen im Rendsburger Kreishaus erklärte Gleichstellungsministerin Sütterlin-Waack bei der Übergabe von Zuwendungsbescheiden für den Neubau: „Hand in Hand haben wir es geschafft, ein Zeichen der Hilfe für von Gewalt betroffene Frauen zu setzen“. Es sei zwar ihr Traum, für Projekte dieser Art kein Geld mehr ausgeben zu müssen, aber es sei leider notwendig. Heike Rullmann, Brücke Vorstand, ergänzte dies: „Frauenhäuser sollte es nicht geben, Frauenhäuser sollten nicht notwendig sein. Seelische und körperliche Gewalt gegen Frauen und Mütter aber gibt es – immer noch, massenhaft, täglich und weltweit. Das Wissen um diese Gewalt ist in unserer Gesellschaft angekommen, und Politik und Verwaltung sehen sich in der Pflicht, Schutzräume zu ermöglichen und professionelle Betreuungs- und Aufklärungsarbeit zu finanzieren.“

Dr. Sabine Ministerin Sütterlin-Waack und Architekt Jan O. Schulz

Ministerin Dr. Sabine Sütterlin-Waack mit Architekt Jan O. Schulz

Heike Rullmann bedankte sich bei allen Beteiligten des Bauvorhabens für die gemeinsam gefundenen Lösungen. Gleich zwei Ministerien sind beim Bau involviert – das Ministerium für Justiz, Europa, Verbraucherschutz und Gleichstellung sowie das für Inneres, ländliche Räume und Integration. Daneben fördern auch der Kreis Rendsburg-Eckernförde und die Entwicklungsagentur für den Lebens- und Wirtschaftsraum Rendsburg das Projekt (Gesamtkosten ca. 2,1 Millionen Euro). Mit der Begleitung des Programms hat das Land die Investitionsbank Schleswig-Holstein betraut.

(von links:) Andrea Gonschior, Leiterin des Rendsburger Frauenhaus mit Heike Rullmann

Freuen sich über den Start für den Neubau des Rendsburger Frauenhauses:(von links:) Andrea Gonschior, Leiterin des Frauenhauses mit Heike Rullmann (Vorstand der Brücke Rendsburg-Eckernförde)

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