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31.07.2019

„Nicht ganz alltäglich“ - das MVZ im Wagenhaus

Sozialminister Dr. Heiner Garg besucht die Brücke

Minister Dr. Garg beim Besuch im MVZ

v. l.: Praxismanagerin Ellen Derke, Brücke-Geschäftsführerin Gianna Rath, Sozialminister Dr. Heiner Garg, stellvertr. Vorsitzende der Brücke Heike Rullmann, ärztlicher Leiter Udo Falkenberg (Facharzt für Neurologie, Psychiatrie, Psychotherapie)

Sozialminister Dr. Heiner Garg ist auf einer zehntägigen Sommertour in Schleswig-Holstein unterwegs; Schwerpunktthema seiner Reise sind eigentlich Kindertagesstätten. Einen besonderen „Abstecher“ machte er gestern zu Gesprächen im Medizinischen Versorgungszentrum (MVZ) im Rendsburger Wagenhaus. Länger als ursprünglich vorgesehen informierte er sich über die von der Brücke geschaffene Verbindung von medizinischen und therapeutischen Leistungen, „die ja nicht ganz alltäglich ist“, so Heiner Garg. Gerade in ländlichen Regionen werde diese Form der fachübergreifenden Zusammenarbeit immer wichtiger, auch weil so die Tätigkeit für Ärztinnen und Ärzte auf dem Land attraktiver gestaltet werde. Die fachbereichsübergreifende Kooperation gewährleiste außerdem  eine hohe Versorgungsqualität und eine ständige Ansprechbarkeit für Patient*innen.

Das MVZ: Gesundheitsversorgung und attraktiver Arbeitsplatz

Minister Dr. Heiner Garg im Gespräch mit Heike Rullmann über die Zukunft von fachübergreifender Kooperationen im Gesundheitsbereich.

Seit 2010 betreibt die Brücke Rendsburg-Eckernförde Medizinische Versorgungszentren in Rendsburg und Eckernförde sowie eine Zweigstelle in Flintbek. In den jeweiligen Häusern sind medizinisch-therapeutische Leitungen in den Bereichen Allgemeinmedizin, Psychiatrie, Neurologie, Nervenheilkunde, Kinder- und Jugendpsychiatrie und Rehabilitationsmedizin angesiedelt. Zudem wird das Team ergänzt von Psychotherapeuten und Soziotherapeuten, Physio- und Ergotherapeuten sowie Logopäden und den Heilpädagogen der Frühförderung.

Gianna Rath, Heike Rullmann, Dr. Heiner Garg

Das MVZ hat Modellcharakter: Die Arbeit in einem größeren Team ermöglicht arbeitsteilige Modelle, geregelte Arbeitszeiten oder eine Anstellung in Teilzeit. 

Sichtlich angetan war der Minister vom Ambiente des Wagenhauses.  „Wirklich einladend. Schöne, und funktionale Räume für die Besucher*innen als auch für die Arbeit in einem größeren Team“. Dr. Garg verabschiedete sich mit einem „ Gruß an die Kolleginnen und Kollegen hier im Wagenhaus, die zurzeit im Sommerurlaub sind: Ihre interdisziplinäre Zusammenarbeit dient modellhaft den Patient*innen in Rendsburg und seiner ländlichen Umgebung.“

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