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17.05.2019

Selbsthilfe heißt: Miteinander reden

Die Rendsburger Kontaktstelle KIBIS beteiligt sich an bundesweiter Aktionswoche.

„Wir hilft“ – unter diesem Motto findet vom 18. – 26. Mai die bundesweite Aktionswoche Selbsthilfe des Paritätischen Wohlfahrtsverbands statt - auch in Schleswig-Holstein. An zwölf Orten zwischen Schleswig und Geesthacht organisieren Selbsthilfegruppen, Selbsthilfekontaktstellen und weitere Organisationen Vorträge, Lesungen, Musik, Theaterstücke, Filme und Mitmachaktionen rund ums Thema Selbsthilfe.

Die Rendsburger Selbsthilfekontaktstelle (kurz „KIBIS“) beteiligt sich mit ihrem Stand „Ich höre zu“ am Obereiderhafen im Rahmen des Rendburger „RD macht mobil“ (19.Mai) und mit einem Imagefilm im Kino Schauburg während der Woche der Selbsthilfe.

Aufeinander zugehen - der erste Schritt

Aufeinander zugehen, beraten und begleiten – Susanne Jahn (r) von der KIBIS-Beratungsstelle bei der Brücke Rendsburg-Eckernförde

Die Aktionswoche hat zum Ziel, betroffene Menschen über die vielfältigen Möglichkeiten der Hilfestellung in Selbsthilfegruppen und -organisationen zu informieren. Davon gibt es in Deutschland rund 100.000 mit etwa 3,5 Millionen Aktiven. In Schleswig-Holstein sind rund 16.500 Menschen aktiv in der Selbsthilfe, die sich in 6.500 Gruppen organisieren. Sie werden im Land von 14 Selbsthilfe-Kontaktstellen bei ihrer Arbeit unterstützt.

„Unsere Erfahrungen zeigen, wie hilfreich der persönliche Kontakt zwischen Betroffenen bei gesundheitlichen Problemen und in anderen schwierigen Lebenssituationen sein kann.“, berichtet Susanne Jahn von der Selbsthilfekontaktstelle KIBIS bei der Brücke Rendsburg-Eckernförde. „Selbsthilfe ist kein Ersatz für professionelle Behandlung oder Therapien – wird aber oftmals als sehr entlastend empfunden. Miteinander ins Gespräch zu kommen, ist der erste Schritt dazu“.

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