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30.04.2019

Respekt! Ehrgeizige und hoch motivierte Bewerber*innen beim Speed-Dating

Positive Resonanz auf die Ausbildungsoffensive des Kreises für junge Flüchtlinge

Interesse auf Beiden Seiten - Kontaktbörse im Rendsburger Kreishaus

Kennenlernen im Minutentakt. Andrea Schwarz informiert über Ausbildungs- und Beschäftigungsmöglichkeiten bei der Brücke.

Die Kreisverwaltung gab an, dass seit dem Jahr 2015 rund 5600 Flüchtlinge im Kreis Rendsburg-Eckernförde leben. Mehr als jede/r zweite Neubürger*in ist noch keine 30 Jahre alt. 600 Flüchtlinge arbeiten in regulären Beschäftigungsverhältnissen mit Sozialversicherung, 120 absolvieren eine duale Ausbildung.

Unter den Bewerber*innen bei der Ausbildungsbörse im Kreishaus finden sich vor allen Flüchtlinge aus Afghanistan, Syrien und Eritrea. Für den Informationsaustausch haben die jungen Bewerber*innen und die Betriebe jeweils 15 Minuten Zeit – nach der Methode des sogenannten Speed-Datings.

„Ich bin beeindruckt vom Ehrgeiz der Interessierten und auch von deren Sprachkenntnissen. Viele tragen erschütternde Fluchterlebnisse mit sich und sind ja erst seit einigen Jahren in Deutschland“, bilanziert Andrea Schwarz. Sie informiert im Rahmen der Veranstaltung über die beruflichen Möglichkeiten bei der Brücke Rendsburg-Eckernförde. „Als einer der größten Arbeitgeber in der Region haben wir die Verpflichtung, aber auch Möglichkeit, an dieser Info-Börse teilzunehmen. Gezielt nachgefragt wurden Ausbildungs- und Beschäftigungsmöglichkeiten für Medizinische Fachangestellte sowie Altenpfleger*innen bzw. Altenpflegehelfer*innen.“ Positiv fiel ihr auch die gute Vorbereitung und Durchführung des Speed-Datings auf: „In dieser Form macht diese Informationsbörse einen Sinn und sollte gern wiederholt werden.“

Eine Vielzahl von Berufen bei der Brücke