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06.03.2019

Gemeinsam gegen die Klimakrise

„Fridays for Future“: Die Brücke zeigt sich solidarisch

Die Brücke Rendsburg-Eckernförde befürwortet die Motive der Protest-Bewegung „Fridays for Future“ und unterstützt im Rahmen ihrer offenen Jugendarbeit die Akteure mit technischer Ausstattung, medialer Begleitung und Moderation von etwaigen Diskussionen.

„Wir gehen davon aus, dass es weiterhin auch in Rendsburg Aktivitäten von Schülerinnen und Schülern im Einsatz für den Klimawandel geben wird“, erwartet Sven Gennat, Leiter des Familienzentrums im Stadtteilhaus Mastbrook. Am Freitag, den 08.02.2019 hatten sich circa 200 Rendsburger Schüler*innen unter dem Motto „Fridays for Future“ vor dem Landestheater versammelt – im weiteren Verlauf schlossen sich weitere 400 Schüler*innen spontan an.

„Die überwiegend jugendlichen Teilnehmer*innen hatten sich unabhängig ihrer Herkunft, ihres Geschlechtes oder ihres Alters selbstständig organisiert, um ihre Forderung nach konkreten politischen Sofortmaßnahmen zum Klimaschutz auf die Straße zu tragen“, berichtet Gennat.

Die Brücke erkennt in dieser Bewegung einen weiteren Anlass zur selbstkritischen Auseinandersetzung mit dem Thema der drohenden Klimakatastrophe. Innerhalb ihrer täglichen Arbeit stellen sich die Teams bereichsübergreifend die Frage: Welchen „ökologischen Fußabdruck“ hinterlassen wir?

Im Sinne des Leitbilds der Brücke aus dem Jahr2017, das zur „sozialen Verantwortung, Beweglichkeit und Bereitschaft zur Veränderung“ verpflichtet, „nehmen wir die Denk- und Reflexionsanstöße dieser Bewegung gern auf“.

In der praktischen Arbeit der Brücke laufen bereits einige entsprechende Projekte und Maßnahmen:

             Ein strenges Energieverbrauchs-Management,

             der Erhalt von Gebäuden anstelle von Abrissen,

             eine E-Tankstelle am Brücke-Verwaltungsgebäude,

             die Nutzung von Dienstfahrrädern,

             die Unterhaltung der Fahrradstation am Rendsburger Bahnhof,

             der Stadtteilgarten in Mastbrook, der den Gemüseanbau und                   die Freizeitgestaltung im Grünen ermöglicht,

•             der Verzicht auf Einweg-Geschirr und andere Plastik-Produkte.

Für die Zukunft sind weitere Projekte denkbar, etwa sozialraumübergreifende Car- und Bikesharing-Angebote, um eine klimafreundliche Mobilität der Menschen im Quartier zu gewährleisten.

„Wir zeigen uns solidarisch, selbstkritisch und kreativ, um die Brücke Rendsburg – Eckernförde e.V. zu einem klimafreundlicheren Träger zu machen“, so Sven Gennat.