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21.12.2018

Chancen erkannt - Arbeitsplätze gesichert

Brücke Rendsburg- Eckernförde und Jobcenter schaffen „echte Arbeit“

Mit Hilfe des Jobcenters Rendsburg entstanden im vergangenen Halbjahr acht Arbeitsplätze für ehemals langzeitarbeitslose Frauen und Männer beim Verein Brücke Rendsburg-Eckernförde e.V.. Am Ende ihrer Probezeit freuen sich die Beschäftigten auf feste Arbeitsverhältnisse in der Hausmeisterei, an einer Fahrradstation, in einer Großküche, in einer offenen Ganztagsschule und im Hotelservice.

Willkommen liebe Kollegen!

Willkommen Kai Buttgereit und Manfred Schröder!

Mit Modellprojekten in dreißig Bezirken in Deutschland bemühen sich die Jobcenter zurzeit, Arbeitslose, die lange nicht erwerbstätig waren, mit Lohnkostenzuschüssen und Coaching-Angeboten wieder in Arbeit zu verhelfen. In Schleswig-Holstein ergab sich daraus eine Kooperation zwischen dem Rendsburger Jobcenter und der Brücke.

Die Brücke Rendsburg-Eckernförde, die in ihren Unternehmen mehr als 1.000 Mitarbeiter*innen beschäftig, verfügt über jahrelange Vorerfahrungen mit dem Training (Coaching) und der Eingliederung von Arbeitslosen. „Geholfen hat sehr, dass wir einige Bewerber schon aus vorherigen Lehrgänge kannten oder durch unsere Erfahrung im Profiling schnell geeignete Mitarbeiter auswählen konnten“, so Daniel Grade, Bereichsleiter für den Bereich Arbeit und Teilhabe bei der Brücke. „Und wir bieten ‘echte‘ Arbeit an, das heißt, wir haben nichts Zusätzliches erfunden, sondern setzen die Kolleginnen und Kollegen da ein, wo wirklich etwas zu tun ist.“ Inzwischen sind die acht neuen Kolleg*innen gut als Teil der Brücke-Belegschaft angekommen. Sie leisten ihren Beitrag zu den Brücke-Aufgaben – wie alle anderen auch.

Pressegespräch im Hotel Alte Fischreischule

Pressegespräch im Hotel Alte Fischereischule

Das Modellprojekt der Jobcenter kann als Vorlauf für das „Teilhabechancen-Gesetz“ betrachtet werden, über das die Bundesregierung ab 2019 tausende Stellen schaffen will. Das neue Gesetz sieht vor, dass sich die Zuschüsse, die Wirtschaft, soziale Einrichtungen und Kommunen als Arbeitgeber bei der Einstellung von Langzeitarbeitslosen erhalten, auf Tariflöhne beziehen müssen und nicht wie bisher nur auf den Mindestlohn.