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06.11.2018

Haus Schwansen – der 25. Jahresring

Ein Viertel Jahrhundert Erfahrung in der Betreuung von Menschen mit Demenz

Jubiläum 25 Jahre Haus Schwansen Pflege Senioren

Foto v.l.: Ulrike Grieger, Markus Preuß

Bei einem Sektempfang begrüßte Einrichtungsleiter Markus Preuß am 01.11.2018 die Gäste. Traditionell wurde ein neuer Jahresring auf den Lebensbaum der Einrichtung aufgelegt. Hier werden alle Bewohner*innen und alle Mitarbeiter*innen geehrt, die im vergangenen Lebensjahr in der Einrichtung gelebt haben oder dort beschäftigt waren. Das Haus Schwansen, eine Pflegeeinrichtung der Brücke Rendsburg-Eckernförde e.V., feierte sein 25 jähriges Bestehen. Mit großem Engagement und erstaunlicher Weitsicht haben die Gründungsmütter und -väter vom Haus Schwansen – exemplarisch wurden hier die Familien Lärm und Borgers genannt, aber auch eine ganze Reihe von Mitarbeiter*innen –  die spezialisierte Einrichtung für Menschen mit einer Demenz entwickelt. Maßgeblich ist, dass diese Menschen daran gearbeitet und mitgewirkt haben, die Lebensbedingungen von Menschen, die an einer Demenz erkrankt sind, deutlich und nachhaltig zu verbessern. Das Bau- und Gartenkonzept hat  bis heute an Aktualität im Hinblick auf die Betreuung von Menschen mit einer Demenz bundesweit und sogar europaweit Anerkennung und Nachahmer gefunden. Bereits 1994 wurde das Haus mit einem internationalen Pflegepreis ausgezeichnet. 

Die Mitarbeiter*innen sind ein besonderer Schatz der Pflegeeinrichtung. Zum Jubiläum des Hauses wurden auch ein 25 jähriges und zwei 15 jährige Dienstjubiläen gefeiert. Das nächste 25 jährige Dienstjubiläum steht bereits zum 01.12. an. Im kommenden Jahr wird die Einrichtung fünf Kolleginnen und Kollegen zu 20 Jahren Betriebszugehörigkeit gratulieren. Es ist eine Besonderheit, dass so viele langjährige Mitarbeiter*innen einer Pflegeeinrichtung die Treue halten. Erst kürzlich ist der Träger Brücke Rendsburg-Eckernförde e.V. im Rahmen einer Great Place to Work-Befragung, einer bundesweit anerkannten Befragung mit Anbietern im Sozialwesen, verglichen worden und kann nun behaupten, zu den besten Arbeitgebern zu gehören. 

Auch das ehrenamtliche Engagement ist sichtbar und erlebbar. Hier wird besonders das 20 köpfige Ethikkomitee und das Café „Süße Ecke“ hervorgehoben. Das hauseigene, über den Förderverein betriebene Café ist jeden Freitag ein Treffpunkt für Bewohner*innen, Angehörige und Mitarbeiter*innen und hat seine Tür auch für die Öffentlichkeit geöffnet. 

Dem Haus Schwansen ist es stets ein wichtiges Anliegen, auch mit der Politik im Gespräch zu sein, um hervorzuheben, dass die Versorgungssituation weiterhin verbessert werden muss und auch die Arbeitsbedingungen der Pflegekräfte nachhaltig verbessert werden müssen. 

Der amtierende Bürgermeister Jens Kolls überreichte der Einrichtung Grußworte der Gemeinde und skizzierte grob die sogar 27 Jahre, die er die Einrichtung begleitet – bereits bei der Planung und dem Bau war Kolls schon als  Gemeindevertreter dabei. Das Haus Schwansen sei  der größte Arbeitgeber in der Gemeinde. Die beispielhafte Arbeit der Einrichtung trage wesentlich zur überregionalen Bekanntheit der Gemeinde mit bei, so Kolls Er wünschte der Einrichtung weiterhin viel Erfolg. 

Die musikalische Begleitung der Feierlichkeit durch das Duo NosCafé (G. Breier und I. Sallay) und die Öffnung vom Café „Süße Ecke“ waren ein atmosphärisches Highlight.  

http://www.haus-schwansen.de