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13.05.2018

Wie kann man die Situation der Pflegekräfte verbessern?

Die Bundestagsabgeordnete und gesundheitspolitische Sprecherin der FDP Christine Aschenberg-Dugnus war gemeinsam mit dem FDP Ortsverband aus Büdelsdorf in der Büdelsdorfer Seniorenwohnanlage Am Park zu Besuch, um sich über die Situation in der Pflege zu informieren.

Frau Aschenberg-Dugnus hob hervor, dass sie, um einen Eindruck der Arbeit zu bekommen, gerne in Vorbildeinrichtungen gehe, um sich Rückmeldungen zu holen. So war die Wahl auch auf die Büdelsdorfer Seniorenwohnanlage Am Park gefallen. 

Deutlich wird, dass die Büdelsdorfer Seniorenwohnanlage Am Park ein gutes Beispiel für eine gelungene kommunale Partnerschaft ist, in der die Stadt Büdelsdorf im Schulterschluss mit der Brücke Rendsburg-Eckernförde in einer gemeinsamen Trägergesellschaft, für die Interessen der Büdelsdorfer Seniorinnen und Senioren eintreten. 

Als Anregung für die Kreispolitik wurde die fehlende Pflegebedarfsplanung beim Kreis Rendsburg-Eckernförde angesprochen, durch die in der Verteilung der Pflegeeinrichtungen ein Wildwuchs entstanden ist und durch die neu entstehenden Pflegeeinrichtungen der Wettbewerb um Mitarbeiter in der Region Rendsburg immer stärker werden wird. 

Um die personelle Situation im Pflegebereich zu verbessern und dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken, braucht es Anstrengungen von Politik, Presse, Arbeitgebern und auch Pflegekräften, um das Image des Berufsbildes Pflege zu verbessern. 

Andreas Straub zieht ein positives Fazit zu der Entwicklung und Einführung der Pflegedokumentation nach dem Strukturmodell mit der Strukturierten Informationssammlung (SIS). Der Dokumentationsaufwand für die Pflegekräfte reduziert sich dadurch langfristig. Der nächste Schritt wird die Einführung elektronischer Dokumentationssysteme sein. Hierbei werden auf die Träger hohe Kosten zukommen, für Hardware, Software und Mitarbeiterschulungen, die jedoch ein unverzichtbarer Beitrag zur erfolgreichen Digitalisierung und damit Arbeitserleichterung wären.

Hierbei erwägen die Gesprächspartner ein Anreizsystem mit finanzieller Unterstützung, um eine schnellstmögliche Umsetzung zu schaffen. 

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von oben links nach unten rechts: 

René Banaski, Gerhard Bergemann, Stephanie Möller, Claudia Diehl, Christine Aschenberg-Dugnus, Thomas Wittke, Sinje Olimart, Axel Diehl, Jan Niklas Bredenbeck, Jochen Bredenbeck, Andreas Straub, Antje Wolff