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05.04.2018

Drei Fragen an…

Viele haben ein Ehrenamt – in Kirchen, in Elternverbänden, in Sport- und Kulturvereinen. Aus aktuellem Anlass stellen wir stellvertretend eine Kollegin und einen Kollegen vor, die am 6. Mai für ein kommunalpolitisches Mandat kandidieren. 

Sontje Stawicki

Sontje Stawicki, Bereichsleitung Kindertagesbetreuung und schulische Angebote

Was waren die Gründe für den ganz aktuellen Einstieg in die aktive Politik?

Es war ein Flyer in diesem Winter, mit dem überparteilich Nachwuchs gesucht wurde. Zuerst bin ich hingegangen, weil ich nicht wollte, dass sich eine Gruppe engagierter Menschen vergebens Mühe gibt. Schließlich kamen zwei – einschließlich mir! – und  die Freude über uns beide war sehr groß.

Ich möchte die Zukunft meines Dorfes mitbegleiten. Man sollte sich nicht nur darauf verlassen, dass jemand anderes aktiv ist, weil man selbst  viel zu tun und wenig Zeit hat. Wenn jeder ein bisschen Engagement zeigt, kann man viel erreichen. Und wir alle möchten doch in einem lebendigen Dorf wohnen!

Was macht Spaß und was nervt dabei?

Wir sind ein buntes, neu zusammengesetztes Team mit unterschiedlichen beruflichen Hintergründen. Zusammen haben wir tolle Ideen für unser Dorf entwickelt und hoffen, hiervon einige umsetzen zu können. Nervig ist die Terminkoordination, da alle viel zu tun haben.

Was ist für die kommende Legislaturperiode das persönliche Ziel?

Ich möchte Einblick in die Kita bekommen und die Entwicklung positiv begleiten. Ein großes Neubaugebiet wird derzeit erschlossen und wenn eine Erweiterung der Kita diskutiert wird, möchte ich mein Fachwissen der Gemeindevertretung zur Verfügung stellen.

Otmar Pleß 

Ottmar Pless, Teamleitung Hotel Alte Fischereischule

Was waren vor 20 Jahren die Gründe für den Einstieg in die Politik?

Ich wollte vor Ort den Wohnort  mitgestalten – von der Beteiligung an der Ortsentwicklung über den Einfluss auf Bebauungspläne und Verkehrskonzepte bis zur Förderung sozialer Projekte.

Was macht Spaß und was nervt dabei?

Die Mitgestaltung des Ortes und Mitarbeit an Problemlösungen etwa bei der Flüchtlingskrise oder der Schaffung von Kita-Plätzen und natürlich der Austausch in Fraktion, Gremien und der Verwaltung. Nervig ist vor allem das Desinteresse der meisten Bürger an Politik. Lediglich bei Themen, die den Einzelnen ganz persönlich betreffen, gibt es – mitunter auch unangemessene – Reaktionen.

Was ist für die kommende Legislaturperiode das persönliche Ziel?

Ich möchte noch einmal gewählt werden, um weiter meine Vorstellungen und Ideen in die Politik vor Ort einbringen zu können. Dazu gehört vor allem, Nachwuchs für die Politik zu gewinnen und möglichst Einflüsse von Gruppierungen wie der AfD zu verhindern.