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06.06.2019

Kurs 19/53 Angst(-störungen) und Sucht

Das gemeinsame Auftreten bzw. die Komorbidität von Angst und Angststörungen mit Sucht ist insbesondere im Bereich Alkohol und Medikamente, aber auch illegale Drogen bzw. des entsprehenden Missbrauchs exorbitant. Die immense Verbreitung des Cannabiskonsums macht das Thema zudem weiterhin aktuell, Cannabis bedingte Angststörungen führen vor allem junge Betroffene vermehrt in das psychiatrische und Suchthilfesystem. Aus dem Blickwinkel der modernen Neurowissenschaften wird dem Phänomen der Angst zudem eine zentrale Rolle bei der Entstehung und vor allem Aufrechterhaltung von Sucht zugeordnet.

Ziel
  • Zusammenhänge von Angst und Suchtphänomenen (u.a. Suchtdruck, Rückfall) verstehen
  • Manifeste Angststörungen bei sucherkrankten Klient*innen erkennen und berücksichtigen lernen
  • Sicherheit im Umgang mit angstgestörten und suchtkranken Klient*innen gewinnen
Inhalt
  • Komorbidität Angststörungen und Sucht am Beispiel Soziale Phobie und Generalisierten Angststörung
  • Bedeutung des Phänomens Angst bei Suchtentstehung, craving und Rückfall
  • Probleme im Umgang mit Angst- und Sucht-Klient*innen
  • Motivational interviewing und andere therapeutische Strategien bei Angst- und Sucht-Klient*innen
Zielgruppe

Mitarbeitende aus dem Suchthilfebereich

Termin

06.06.2019
9.00 Uhr bis 17.00 Uhr

Anmeldefrist

06.05.2019

Ort

Fährhaus in Büdelsdorf

Kosten

140 Euro

Dozent

Dr. Jean Hermanns

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