Leitbild

Unser Leitbild

Menschen gestalten die gesellschaftliche Entwicklung und finden Orientierung, indem sie Verantwortung für sich und die Umwelt übernehmen. Getragen von Visionen entsteht aktuelle, konkrete Arbeit für das Gemeinwohl. Für den Erfolg ihrer Forderungen nach  Solidarität, Gemeinsinn und sozialer Anteilnahme haben sie sich organisiert und sich bei ihrem sozialen, bürgerschaftlichen Engagement in der Brücke, einem Verein zur Förderung der seelischen Gesundheit, zusammengeschlossen.

Die Brücke ist aktiver, gestaltender Teil einer sich  ständig verändernden Gesellschaft. Seit ihrer Gründung im Jahr 1984 ist sie anerkannte Kraft in der freien Wohlfahrtspflege und  Plattform für diejenigen, die sich einer aktiven Bürgergesellschaft verpflichtet fühlen.

Der gegenseitige Respekt aller in der Brücke handelnden Menschen, die fachlichen Diskussionen und die damit verbundenen partnerschaftlichen Prinzipien schaffen in einer starken, dynamischen Organisation Raum für neue Gestaltungselemente, Initiativen und Netzwerke.

Dieser Prozess ständiger Weiterentwicklung von Bürgerengagement, fachlichen Hilfen und notwendiger Stabilität der Organisation gibt der Brücke ihr besonderes Profil. Sie sorgt mit ihren Aktivitäten dafür, dass die soziale Landschaft in der Region vielfältig und lebens erhaltend bleibt, damit die Menschen auch in schwierigen Lebenslagen die notwendige Unterstützung bekommen.

Betroffene wollen ihre besondere Bedürfnislage nicht nur als sozialen Mangel und Ausgangspunkt von Fürsorge beschrieben wissen, sondern ihre Umwelt selbst gestalten und Einfluss nehmen. Solidarität, Integration, Normalisierung und Selbstbestimmung sind dabei Leitgedanken. Sie erfordern oft neue Formen und Inhalte von Mitbestimmung und Mitwirkung.

Um diese Gedanken umsetzen zu können, sucht die Brücke den Dialog mit Politik, öffentlicher Verwaltung und Öffentlichkeit auf allen Ebenen. Dabei bewahrt sie ihre Unabhängigkeit von allen politischen, ideologischen und religiösen Orientierungen.

Sie ist offen und stellt sich dem Wettbewerb und unterstützt damit das Wahlrecht der betroffenen Menschen. Um bestmögliche Ergebnisse zu erreichen, wird - wo immer möglich - die Zusammenarbeit mit anderen Anbietern im Sozial- und Gesundheitsbereich gesucht.

verabschiedet vom Kuratorium
am 20.4.2005